13. -15. Jh.

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Die Geschichte Thailands - das 13. bis 15. Jahrhundert

Das 13. Jahrhundert








1238



 

1253

 

1262

1275-1297

Weltgeschichtlich
Man schätzt die Weltbevölkerung im 13. Jahrhundert auf 360 bis 443 Millionen Menschen. Große Teile Europas und Asiens wurden durch die Expansion der Mongolen Teil des größten Landreichs der Weltgeschichte. Neben großen Opfern und Zerstörungen wurde der Austausch von Waren und Ideen zwischen Europa, dem Orient und Ostasien stark gefördert. Auch die bisher in mehreren Reichen lebende chinesische Gesellschaft wurde bis zum Jahrhundertende im mongolischen Reich vereint. Der erste nichtchinesische Kaiser auf dem Drachenthron regierte durch ein System der Kontrolle und strikten sozialen Schichtung. Weiter südlich konnte das Khmer-Reich zwar die mongolischen Angriffe durch Tributzahlungen abwehren, die Folgen, sowie hohe Aufwendungen für Infrastruktur, belasteten das Reich jedoch stark. (Quelle: Wikipedia)

Das erste Königreich der Thais wird 1238 gegründet, als zwei Thai-Prinzen in Khmer-Diensten, Khun Bang Klangtao und Khun Pa Muang, eine Rebellion gegen die Herrschaft der Khmers beginnen und damit Erfolg haben. Sie schlagen eine Armee des Khmer- Generals Khan Lampong und erklären Sukhothai zum unabhängigen Staat. Khun Bang Klang wird zum König gekrönt und wählt den Titel Sri Inthrathit. Sein Partner in der Rebellion, Khun Pa Muang, wird zwar mit einem Regierungsposten belohnt; da er jedoch mit einer Khmer-Prinzessin verheiratet ist, stehen die Thais ihm misstrauisch gegenüber.

Kublai Khan erbobert das Nan Chao Reich. Nun drängten die vorher aus Yünnan abgewanderten Völker, die man Prä-Thais nennen kann, endgültig in Massen nach Fang, und das Gebiet des Nan Chao Reich wurde mit anderen Ländereien der Gegend endgültig dem Reich der Chinesen einverleibt.

In Nordthailand entsteht das Thai-Fürstentum von Chiang Rai

König Ramkamhaeng gibt entscheidende Impulse für die Entwicklung des heutigen Thailand

8. bis 13. Jahrhundert

13. Jahrhundert

1350

1351-1767

1352

1371

 

1431
 

1438

1441-1487
 

1480

Die malaiische Halbinsel

Die malaiische Halbinsel war im Gegensatz zu den Staaten im Norden und Westen wirtschaftlich und kulturell mit den Zivilisationen des Südens verbunden. Vom 8. bis zum 13. Jh. wurde die Halbinsel vom Staatenbund der Srivijaya beherrscht, die den Seehandel zwischen dem Südchinesischen Meer und dem Indischen Ozean kontrollierten. Die Hauptstadt der Srivijaya war vermutlich Palembang auf Sumatra.

Zu den Stadtstaaten gehörte auch Tambralinga, dessen Hauptstadt sich in der Nähe des heutigen Nakhon Si Thammarat befand.

Im 13. Jh. wurde dieser Staat buddhistisch, während sich die anderen Staaten weiter im Süden dem Islam zuwandten und damit eine religiöse Grenze zogen, die bis heute besteht und im Süden Thailands für große Probleme sorgt. Überreste der Srivijaya-Kultur sind noch rund um Chaiya und Nakhon Si Thammarat zu sehen.

Entstehung der Tai-Königreiche
Im 13. Jh. begann der Niedergang der Großreiche. An ihre Stelle traten wohlhabende Stadtstaaten der Tai, deren politische und militärische Herrschaft auf kleine Gebiete begrenzt war. Schließlich gingen die miteinander rivalisierenden Stadtstaaten in mehreren Königreichen auf, in denen sich allmählich eine thailändische Identität entwickelte. Die für die Einigung des Landes bedeutsamsten Königreiche dieser Zeit sind nach heutigem Stand der Forschung Lan Na, Sukhothai und Ayutthaya.

Einwanderung der Tai Völker (Lao, Shan und Tai) aus Südchina nach Zerstörung ihres Reiches Nanchao durch Mongolen. Die Einwanderer zerstörten die Reiche der Mon und Khmer im Einzugsgebiet des Chaophraya-Flusses; sie übernahmen dabei deren buddhistische Religion und Kultur.

In Utong, einer Stadt in Zentral-Thailand, besteigt im Jahre 1350, nach dem Tod des Königs, der führende General des Königreiches selbst den Thron und nimmt den neuen Namen Rama Tibodi I an. Eine seiner ersten Regierungsentscheidungen ist es, die Hauptstadt des Reiches rund 50 Kilometer nach Osten, nach Ayutthaya, zu verlegen.

Im Königreich Ayutthaya beginnt der Aufstieg der Siamesen

Schon 1352 erobert Ayutthaya das Khmer-Reich und verleiht es dem eigenen Hoheitsgebiet ein. Doch obwohl es Siam ist, welches das Khmer-Reich erobert, verläuft die kulturelle Beeinflussung in den folgenden Jahrzehnten eher in umgekehrter Richtung. Khmer-Sitten und Khmer-Kultur beeinflussen Siam in weitaus stärkerem Mae als siamesische Kultur und siamesische Sitten das vormalige Khmer-Reich. Unter den Khmer-Importen sind zum Beispiel Sklaverei und das Konzept einer absoluten Monarchie.

Im Jahre 1371 marschiert König Boromaraja I von Ayutthaya, einem neu gegründeten Thai-Königreich südlich von Sukhothai, in Gebieten ein, die von Sukhothai regiert werden. Sieben Jahre später akzeptiert König Tammaraja II von Sukhothai für sein Reich den Status als Vasall Ayutthayas. Damit endet die unabhängige Geschichte Sukhothais nach nur 140 Jahren.

Eroberung von Angkor und Zerstörung des Khmer-Reiches durch die Siamesen , dei Herrschaft der Khmer seit ca 800 n. Chr wird gebrochen.

Nach dem Tod des letzten Königs von Sukhothai gliedert Boromaracha II. von Ayutthaya es in sein Reich ein.

König Tilokarat von Lan Na führt sein Reich zu höchster Blüte. Mit Ayutthayas Herrschern konkurriert er um die Macht in Nordthailand.

Eroberung des Grenzgebietes von Burma