DieNation

Sie befinden sich hier:

Die dritte Säule der Gesellschaft - die Nation

Die Thailänder sind ein freiheitsliebendes Volk nach innen und nach aussen. Diese besondere Eigenschaft war immer eine wichtige und beherrschende Kraft im thailändischen Regierungssystem. Dies wird schon aus einer Steininschrift aus der Sukhothai Periode (1238-1350) besonders deutlich: "Wer auch immer mit Elefanten handeln möchte, soll dies tun; wer mit Silber oder Gold handeln möchte, der tue dies."

Dieses Zitat dokumentiert, daß freies Unternehmertum seit vielen Generationen zur thailändischen Lebensphilosophie gehört. Freiheit war stets ein entscheidender Eckpfeiler im Volk bei dessen gesetzmäßigem Streben nach dem Lebensunterhalt. So entwickelte sich eine Regierungsform voll väterlicher Fürsorge für Freiheit des Handels, der Rede und des Geschäftslebens.Diese Freiheit ist in Gefahr, wie vorher schon beschrieben durch eine sehr unstabile politische Lage. Es gab in den letzten Jahren Beispiele für eine Nichtbeachtung dieser Grundsätze durch die verschiedenen Regierungen.

Im Laufe ihrer Geschichte haben die Thailänder manche Schlacht zur Erhaltung ihrer Freiheit geschlagen, und bis zum heutigen Tag haben sie es fertiggebracht, ihre Unabhängigkeit und Souveränität zu erhalten, während andere asiatische Nationen dem Kolonialismus erlegen waren.

Durch Erziehung und Kommunikation wurde den Thailändern in den letzten beiden Jahrhunderten das westliche Verständnis von Demokratie nahegebracht. Die demokratischen Werte werden von den freiheitsliebenden Thailändern nachdrücklich eingehalten. Diese Neigung zur Demokratie führte 1932 zu dem friedlichen Wechsel des politischen Systems von der traditionell absoluten zur konstitutionellen Monarchie.

Seit dieser Zeit sind Demokratie und die demokratischen Wertvorstellungen zum einigenden Faktor für die thailändische Bevölkerung geworden, auch wenn uns im Westen manches nicht so deutlich erscheint, wie wir es gewohnt sind.