Feiertage

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Nach dem traditionellen Thai-Kalender (pha-thi-tin) beginnt die Zeitrechnung in Thailand im Todesjahr des Buddha. Demnach ist das Jahr 2017 nach dem thailändischen Kalender das Jahr 2560.

Feiertage und Feste sind wie in den meisten  Ländern oft religiöser Natur, sie gedenken bedeutender Ereignisse in der Geschichte des Landes oder - wie in Thailand - sie haben mit Feierlichkeiten am Königshof zu tun.
Aber Feste in Thailand sind auch oft übermütige Angelegenheiten und bunt wie in kaum einem anderen Land. Alljährlich begangene, religiöse und jahreszeitliche Feste machen von jeher wesentlich die Thai-Alltagskultur aus. Eine Inschrift aus dem 13. Jahrhundert besagt "Wer fröhlich sein will, soll es tun". Nach dem Motto feiern die Thai jeden Monat, so oft es geht.

Jeweils die Vollmond- und die Leermond- Tage sowie die dazwischenliegenden Quartalstage sind Uposatha-Tage. An diesen Tagen werden Zeremonien vollzogen. Die Laien nehmen oft Verpflichtungen auf sich, zum Beispiel Verzicht auf Essen nach dem Mittag. Inwieweit diese Mondtage im Alltag überhaupt eine Rolle spielen, hängt von jedem Einzelnen ab. Weitere Feiern finden bei der Einweihung eines neuen Hauses oder beim Einzug in eine Wohnung, sowie bei Todesfällen statt.
Auf dem Lande werden alle Feste aus praktischen Gründen an einem Sonntag gefeiert. Weil dabei die Anwesenheit eines oder besser mehrerer Mönche nötig ist, kann das gleiche Fest durchaus an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten gefeiert werden.

Neben den nationalen bzw. geschichtlichen Feiertagen, die immer am gleichen Datum stattfinden, gibt es noch bewegliche Feiertage, die sich nach anderen Kriterien richten können, z.B. dem nach Vollmond wie das Neujahrs- und Wasserfest Songkhran.

An solchen Feiertagen sind die meisten Verkehrsmittel besonders von Bangkok aus völlig ausgebucht, da dann die grossen Familientreffen stattfinden. In diesem Jahr hörte man von mehreren tausend Todesfällen, vielfach Verkehrstoten.