Währung

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Die Währung - vom Tikal zum Baht

Das erste Geld in Thailand hieß Tical (ausgesprochen: Tickel). Waren es zunächst nur Münzen in unterschiedlichen Formen, auch als Kugel, wurde unter König Chulalongkorn (1868-1910) auch der Druck von Geldscheinen eingeführt. Die am 21. Mai 1889 erstmals ausgegebenen Scheine trugen die Bezeichnung Baht sowie die englische Bezeichnung Tical. Baht war die traditionelle Gewichtseinheit für Gold und Silber, diese wird heute noch dafür benutzt. Erst ab 1925 zur 2. Serie wurde nur noch die Bezeichnung Baht benutzt.

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Der Wechselkurs des Baht gegenüber der alten DM hatte sich in den letzten Jahren stark gewandelt. War das Verhältnis in den achziger Jahren manchmal 1 DM = 8 Baht, ist nach der Asienkrise auf teilweise über 30 Baht gestiegen, so habe ich dann im August 2005 für 1 € = 50-51 Baht erhalten, und dies oder knapp darunter war auch etwa der Kurs im September 2007. 2016 ist der durchschnittliche Wechselkurs 1 Euro = ca 37 Baht.

zum Währungsrechner auf Grundlage der EZB

zur Kasikorn-Bank (früher Thai Farmers Bank)

 

 

Thailändisches Geld gibt es heute in folgenden Stückelungen:
Münzen in 25 und 50 Satang,  1, 2, 5 und 10 Baht
Geldscheine in 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht.

1 Baht sind 100 Satang ( gesprochen: S-Dang) = 4 salüng
50 Satang sind 2 Salüng
25 Satang sind 1 Salüng

Sonderausgaben u.a.:
60-Baht-Schein anlässlich des 60. Geburtstages des Königs 1987
100-Baht-Schein anlässlich des 72. Geburtstages der Königin 2004
60-Baht-Schein anlässlich des 60. Thronjubiläums des Königs 2006

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Die Geldscheine zu 10 Baht werden immer mehr durch Geldstücke ersetzt und werden nicht mehr als offizielle Geldscheine aufgeführt. Für den neuen Skytrain oder die U-Bahn sollte man immer Coins (Geldstücke) bereithalten, es wird aber an den Stationen auch gewechselt.

Die Hochachtung gegenüber dem König setzt sich beim Geld fort: da die Scheine das Bildnis des Königs ( nai luang ) tragen, wird Respektlosigkeit diesen Scheinen gegenüber mißbilligt ( s.a. Majestätsbeleidigung unter A-Z). Sollte dir also einmal ein Geldschein vom Winde verweht werden: tritt nicht mit dem Fuß drauf.
Geldwechsel ist in Banken und bei Geldwechslern möglich. Die Geldwechsler sind dabei weder eine ungesetzliche noch eine anrüchige Institution. Allerdings erhält man bei ihnen nun oft nicht mehr wie früher einen besseren Kurs als bei den Banken. Als Geldwechsler fungieren oft Juweliergeschäfte, aber auch normale Einzelhandelsgeschäfte.

In den Hotels kann man ebenfalls, allerdings zu wesentlich schlechteren Kursen, tauschen.

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Die gefühlt am häufigsten benutzten Bahtscheine sind 100 Baht.