Gesundheit

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Was Sie für Ihre Gesundheit tun können und tun sollten

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Zu den Ausführungen beachten Sie unbedingt unseren Link zur medizinischen Vorsorge.

Gesundheit ist weniger ein Zustand als eine Haltung,
und sie gedeiht mit der Freude am Leben.
Thomas von Aquin (1225-1274), Theologe

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut, Typhus und Japanenzephalitis sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.
HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Das Vorkommen dieser Erkrankungen in Thailand ist regional sehr unterschiedlich.

Grundsatz: Koch es, schäl es oder vergiß es.

Wer allerdings in den neu entstandenen Eiscafes und Shops ein gepflegtes Eis essen möchte, der kann das ohne Sorgen tun. Hier sind die Qualitätsstandards wirklich hoch. Ich habe bei meinem letzten Aufenthalt 2012 gerne und oft das Eiscafe in unserem Tesco/Lotus genutzt und stets mit Freude und ohne Reue gutes Eis gegessen.
Malariafrei sind die Gebiete Bangkok, Ayutthaya, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Phuket, Koh Samui, Chiang Mai, Chiang Rai sowie praktische alle Beachresorts an der Küste. Aber niemand garantiert das.

Ein Malariarisiko besteht während des ganzen Jahren in den bewaldeten Gebieten entlang der Westgrenze zu Myanmar sowie in den Grenzgebieten zu Laos und Kambodscha. Innerhalb Thailand außerdem in der Provinz Tak (Mae Sot) und der Provinz Trat einschließlich der Inseln Koh Chang und Koh Samet.
Der Schutz vor Moskitostichen ist die WICHTIGSTE Vorbeugemassnahme gegen Malaria !!

Ich war selbst bis 1982 erbitterter Gegner von Malariavorsorge, habe niemals eine Prophylaxe gemacht. Bis ich eben in besagtem Jahr mir bei einem Aufenthalt eine Malaria tertiana eingefangen hatte. Sie ist rechtzeitig von einem örtlichen Arzt erkannt und bekämpft worden. Nach Rückkehr wurde ich im Bundeswehr- Zentralkrankenhaus in Koblenz weiter behandelt, und die Krankheit galt nach zwei Jahren als geheilt. Mehrere Malariaanfälle in dieser Zeit haben mein Gesundheitsansicht in dieser Beziehung schwer erschüttert. Und auch die Heilung ist total in Frage gestellt, nachdem ich jetzt gerade (heute ist der 04. Juni 2002) einen weiteren Malariarückfall überstanden habe.

Bedenken Sie bitte eins: einer Studie, veröffentlicht am 20. April 2002 kann man entnehmen, dass 400 Millionen Menschen an Malaria erkrankt sind und jährlich 2 Millionen Menschen an Malaria sterbenAuch Wikipedia befasst sich mit den Zahlen der Malariaopfer.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist evtl. auf dem Land technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Deutsch/Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgspräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.