Kanchanaburi

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Die Provinz (Changwat) Kanchanaburi

Provinz Kanchanaburi

Lage der Provinz Kanchanaburi

Die Provinz Kanchanaburi liegt im Westen des Landes etwa 110 Kilometer nordwestlich von Bangkok an der Grenze zu Myanmar. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus Regenwaldgebieten, zerklüfteter Berglandschaft, Wasserfällen und Höhlen.
Hier liegt auch das Quellgebiet der beiden Flüsse Khwae Yai („River Kwai“) und Khwae Noi, die nahe der Provinzhauptstadt zusammenfließen, und von dort an den Maenam Mae Klong bilden.

Es ist ein historischer Spielfilm, der den Namen dieser Provinz weltberühmt gemacht hat. Gedreht wurde er 1957 nach dem Roman "Die Brücke am Kwai" von Pierre Boulle - mit einer eingängig gepfiffenen Erkennungsmelodie, die beim Besuch des Schauplatzes unwillkürlich über die Lippen kommt. Bei der sagenumwobenen Brücke handelt es sich um das Relikt einer im Zweiten Weltkrieg von den Japanern mit Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern über 415 Kilometer durch den Gebirgsdschungel getriebenen .Todeseisenbahn", die Touristen heute noch auf einem kleinen Streckenabschnitt befahren können. Dieser führt durch atemberaubende Natur, wie sie sich mit Bergen, Höhlen, Flüssen und Wasserfällen in der ganzen Provinz findet. Bei den Besuchern der Region beliebt sind die Übernachtung auf romantischen Hausbooten sowie ein Besuch der Nationalparks Sai Yok oder Erawan: Die gleichnamigen Wasserfälle sind vor allem zwischen Mai und Oktober sehr sehenswert.

Über die Provinz Kanchanaburi bei Wikipedia

Überr die Stadt Kanchanaburi  in Wikipedia

 

Die Stadt (Mueang) Kanchanaburi

River Kwai

Nur 130 Kilometer westlich von Bangkok, in 2 Stunden gut zu erreichen, liegt am Zusammenfluß von Mae Nam Kwai Noi und Mae Nam Mae Klong die Hauptstadt der westlichen Provinz Thailands, Kanchanaburi, die zur Zeit Ramas III. erbaut wurde. Bekannt wurde die Stadt hauptsächlich durch Roman und Verfilmung von "Die Brücke am Kwai". Sie bildet den Ausgangspunkt für Touren in eines der landschaftlich schönsten Gebiete rings um Bangkok. Eine der großen Attraktionen ist die Fahrt mit der "Todesbahn" durch die Dschungelwelt und über die berühmte Brücke. Das aus dem Film bekannte Bauwerk allerdings hat hier nie existiert. Die Eisenbahnstrecke wurde während des zweiten Weltkrieges von den Japanern erbaut, und sie sollte den Zugang über den Drei Pagoden-Paß nach Burma (heute Myanmar) erzwingen. Über 20 000 alliierte Kriegsgefangene und über 100 000 asiatische Arbeiter wurden für dieses Projekt eingesetzt, Tausende kamen durch Hunger oder Krankheiten ums Leben. Zwei Soldatenfriedhöfe mit 9 000 Gräbern erinnern an diese Gewaltakte. Die Brücke wurde gegen Ende des Krieges zerstört. Der ursprüngliche Verlauf der Bahn ist heute auf eine Strecke von 77 Kilometern reduziert, der Endpunkt ist Sathani (= Bahnhof) Nam Tok. Die Eisenbahnstrecke führt durch dichtes, zerklüftetes Dschungelgebiet an Wasserfällen und Schluchten vorbei, eine Landschaft, reich an Naturschönheiten. An der Endstation kann man in einen Minibus umsteigen und sich zu der Bushaltestelle fahren lassen, von der aus man dann zum Sai- Yok-Wasserfall kommt. Der gleiche Bus fährt auch weiter bis Thong Pha Phum. Von hier aus kann man weiter zum Drei- Pagoden-Paß.
Unterwegs bietet sich die Gelegenheit für einen Abstecher zum Sai-Yok oder zum Erawan-Wasserfall.

Museen in der Stadt Kanchanaburii

Nationalmuseum Ban Kao - etwa 35 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt; steinzeitliche Begräbnisstätte, die Überreste und Werkzeuge zeigt.

Mueang Sing - historischer Park, der mit dem Prang Prasat Mueang Sing die westlichste Khmer-Ruine Thailands beherbergt.

Chung Kai - etwas außerhalb der Provinzhauptstadt liegt der Soldatenfriedhof am Westufer des Maenam Kwai Noi.

JEATH-War-Museum - Gefangenenmuseum zur Todesbahn innerhalb des Wat Chai Chumphon

 

Wat Luangtabua Yannasampanno oder das Tigerkloster

Tigerkloster

Während einer Rundreise im eigenen PKW im Jahre 2004 besuchten meine Frau All und ich auch den River Kwai. In der Nähe von Kanchanaburi liegt Wat Luangtabua Yannasampanno, besser bekannt als das Tigerkloster. Dort werden nämlich Tiger aufgezogen und  Besuchern in aller Freiheit, also außerhalb der Käfige, präsentiert. Wir haben das Kloster besucht und uns auch mit den Tigern fotografieren lassen. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob ich das noch einmal wagen würde.

Inzwischen gab es viele Gerüchte und Geschichten um diesen Wat. So soll ihm die Erlaubnis entzogen worden sein, Tiere und speziell Tiger hier zu halten. Ob die Tierschützer, die sich hier eingeschaltet haben, die Vorgänge im Wat richtig erfasst und verstanden haben soll dahin gestellt bleiben. Mir ist auch nicht bekannt, was mit den dort lebenden Tieren geschah.

Und um es noch einmal zu überlegen: heute würde ich meine Mutprobe nicht wiederholen und schon garnicht einen Menschen, den ich liebe, dieser aussetzen.

Lesen Sie zu dem Tigerkloster hier in meinem Reisebericht von damals.