Dhamma

Aus Glossar des Buddhismus
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Dhamma *1[Bearbeiten]

[Pali = Dhamma, Sanskrit = Dharma] eig. das Tragende, Vertrag, Brauch; Gesetz, Naturgesetz (Die Lehre des Buddha), Recht, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit; Eigenschaft, Ding, Denkobjekt, Daseinserscheinung. In allen diesen Bedeutungen kommt das Wort in den buddhistischen Texten vor.

Dhamma ist ein zentraler Begriff vieler asiatischer Religionen (u. a. Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus), der religionsabhängig unterschiedliche Bedeutungen hat. Dhamma beinhaltet Gesetz, Recht und Sitte sowie ethische und religiöse Verpflichtungen. Das im Englischen mit Religion übersetzte Wort steht auch für Ethik und Moral.

Der Kommentar zu Dhamma führt vier Bedeutungen dieses Begriffs an: Tugend (guna), Lehre (desana), Wortlaut (pariyatti), seelenloses Objekt (nissatta). Bei Erklärung von dhamma-patisambhida Patisambhida wird dhamma als Grund oder Bedingung (hetu) erklärt.

Der Dhamma als das von dem Buddha erkannte und verkündete Gesetz ist zusammengefaßt in den sog. 4 Edlen Wahrheiten (sacca). Er bildet eines der 3 Kleinode (ti-ratana) und eine der 10 Betrachtungen (anussati).

Dhamma, als Geist-Objekt (ayatana), mag sein irgend etwas Vergangenes, Gegenwärtiges oder Zukünftiges, Körperliches oder Geistiges, Wirkliches oder Imaginäres, Geschaffenes oder Ungeschaffenes. (sankhara)



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