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Meinungen hervorragender Persönlichkeiten zum Buddhismus

Arnold Joseph Toynbee (* 14. April 1889 in London; † 22. Oktober 1975 in York (Yorkshire)) war ein britischer Kulturtheoretiker und ein bedeutender Geschichtsphilosoph des 20. Jahrhunderts. Er gilt als letzter großer Universalhistoriker.

„Als das weitreichendste Ereignis des zwanzigsten Jahrhunderts wird sich rückblickend die Begegnung des Abendlandes mit dem Buddhismus herausstellen.“

 

Arthur Schopenhauer (* 22. Februar 1788 in Danzig; † 21. September 1860 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer.

„Wenn ich die Resultate meiner philosophischen Forschung als den Maßstab für die Wahrheit heranzöge, sähe ich mich veranlasst, dem Buddhismus den Vorrang vor allen anderen Lehren einzuräumen.“

 

Dalai Lama ist der Titel des höchsten Trülku innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Er wurde erstmals 1578 als Ehrentitel vom mongolischen Fürsten Altan Khan an seinen spirituellen Lehrer Sönam Gyatsho verliehen. Die formelle Bezeichnung lautet Seine Heiligkeit, die direkte Anrede Eure Heiligkeit. Der gegenwärtige 14. Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tenzin Gyatso.

 

„Meine Religion heißt Güte.“

 

Jawaharlal Nehru * 14. November 1889 in Allahabad; † 27. Mai 1964 in Neu-Delhi) war ein indischer Politiker, Widerstandskämpfer und von 1947 bis 1964 erster Ministerpräsident Indiens.

„Es ist im wesentlichen durch die Botschaft des Buddha, dass die heutigen individuellen, nationalen und internationalen Probleme aus der richtigen Perspektive betrachtet werden können.“

 

Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi; * 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat; † 30. Januar 1948 in Neu-Delhi, Delhi) war ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist, der zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde.

„Der Buddha hat furchtlos eine arrogante Priesterschaft in die Kniee gezwungen..“

 

Paul Dahlke (* 25. Januar 1865 in Osterode in Ostpreußen; † 29. Februar 1928 in Berlin) war Arzt und ein Wegbereiter des Buddhismus in Deutschland. Zu Lebzeiten veröffentlichte er neben zahlreichen Aufsätzen und Rezensionen über den Buddhismus auch 22 selbständige Werke, davon vier Bände mit Übersetzungen buddhistischer Schriften. Dahlke war der Begründer des Buddhistischen Hauses in Berlin-Frohnau, des ältesten seiner Art in Europa, welches auch heute noch besteht.

 „Eins steht fest – wir brauchen eine neue Religion! Und weshalb brauchen wir sie? – Weil die alte nicht mehr passt. Und weshalb passt sie nicht mehr? Weil wir aus ihr hinausgewachsen sind – im Denken. Unser Denken erlaubt uns nicht mehr, die Dogmen der alten Religion für Wahrheit zu nehmen. Wenn wir auch gerne wollten, der Verstand verbietet es, und er ist unbestechlich. So wenig wie das Kind je wieder in den Mutterleib zurückkehren kann, hat es ihn einmal verlassen, so wenig kann der Verstand in den Schoß des Glaubens zurückkehren, hat er ihn einmal verlassen.
Das Symbol des Glaubens ist das Dogma. Denn der Glaube, weil er mit der Wirklichkeit in Widerspruch steht, bedarf des Dogmas, eben um seine Autorität gegenüber der Wirklichkeit geltend machen zu können. Das Symbol des Dogmas ist die Kirche. So sind wir von vornherein imstande, eine Antwort zu geben auf die Frage: Wie darf die neue Religion nicht aussehen? Worauf die Antwort lautet: Sie darf nicht Kirche sein und darf auch keine Möglichkeit in sich tragen, zur Kirche zu erstarren. Das bedeutet: Sie darf nicht auf dem Dogma beruhen, und das: Sie darf nicht Glaubensreligion sein.“

 

Erich Fromm (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz) war ein deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe. Bereits seit Ende der 1920er Jahre vertrat er einen humanistischen, demokratischen Sozialismus. Seine Beiträge zur Psychoanalyse, zur Religionspsychologie und zur Gesellschaftskritik haben ihn als einflussreichen Denker des 20. Jahrhunderts etabliert, auch wenn er in der akademischen Welt oft gering geschätzt wurde.

„Die hauptsächlichen Ziele des Judentums und Christentums – die Überwindung von Gier und Hass – können nicht ohne einen anderen Faktor verwirklicht werden, der im Buddhismus zentral ist:
Die Durchdringung der Oberfläche der Dinge und das Erfassen der Realität.“